Magie in meinen Ohren

Ihr Lieben,
Vorgestern habe ich mal kurz meine Stimme verliehen…
und für Dornenlicht eines seiner Gedichte eingesprochen.
Wer hören mag, kann dies auf seiner Seite tun…!

*

Um etwas Klarheit in diesen Beitrag zu bringen, muss ich wohl nach längerer Zeit hier eine Anmerkung anführen: 

Ursprünglich war das ein reblog eines Beitrags von Dornenlicht unter dem Titel „Magie in meinen Ohren“ .

Seine Seite war hier verlinkt, bis er seinen Blog gelöscht hat, den ich schmerzlich vermisse, da ich seine Texte sehr schätze… – schade, aber so ist eben der Lauf der Dinge.

Den eingesprochenen Text, eines seiner Gedichte, hatte ich ihm persönlich geschickt und ihm die Entscheidung  überlassen, ob er ihn zu seinem Gedicht als gesprochene Version dazu veröffentlichen möchte…

so, jetzt kann man in etwa nachvollziehen wie dieser Beitrag zustande kam und warum hier steht, dass man auf seiner Seite die nicht mehr existiert, einen Text anhören kann.  Wer auf „Gedicht“  klickt, kann es aber dennoch anhören…     darüber freue ich mich, denn:

Es hat jedenfalls viel Spaß gemacht, seinen Text einzusprechen!

*

Liebe Grüße,
Simone Lucia

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Lavendelmorgen

Es werden diese
Nächte gewesen sein.

Nächte,
die der Morgen nur
ein wenig
beiseite schob,

um Felder zu pflanzen
auf den Wangen der Wolken,

Felder mit leuchtendem Lavendel.

Nächte, die
aus unseren Träumen fielen
so zart und so lautlos

fielen sie
zwischen unsere Sätze

bis der Morgen
uns ins Wort fiel,
nicht ausreden ließ.

Diese Nächte
ließen wir stehen,

nicht beendete Sätze
im rauhen Novemberwind.

Der November verblühte
und der Lavendel des Morgens

längst geschnitten
mit der Sichel des Mondes.

Vielleicht habe ich nur
ein Sommerherz
das in deinem kalten Winter
zu sehr friert

Und vielleicht
sind wir nur
ein angefangener Satz

weit über den zarten Wangen
der Wolken

im kalten Wind des November.