Was hilft (Vielleicht)

Das Herz entknittern –
aber

lass ihm seine
Ecken und Kanten

Zerzauste Gefühle
sortieren und einordnen

Vor jeden guten Gedanken
ein Pferdchen spannen

Dort wo jemand versucht hat
dich zu pflücken

aufrichtig sein und
Dornen wachsen lassen

Die Arme weit ausbreiten
für das Schicksal das kommt

Offene Wunden
unter eisige fließende Zeit halten

und frisch verbinden
mit der Schönheit der Vergänglichkeit

Einen nackten Fuß
knöcheltief
ins Blaue setzen

Die fließende Zeit voll aufdrehen

und in der Kälte trotzdem blühen

doch nie wieder

nie nie mehr

die Blüte schließen

 

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23 Gedanken zu “Was hilft (Vielleicht)

  1. Es macht mich so froh, dass ich durch den Award mal wieder gezwungen bin, mich mit den anderen Menschen hier zu beschäftigen. Dieses Gedicht ist sehr schön. Besonders gefällt mir „Einen nackten Fuß knöcheltief in das Blau setzen“. Das hat einen melancholischen Klang einer mystischen Zukunft für mich.

    Nun denn, nochmal zum Award, es hat dich erwischt (wieder): https://kempeweidenbaum.wordpress.com/2018/01/27/wieder-liebster/

    Gefällt 1 Person

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